MOTU MasterWorks Collection – MasterWorks EQ

Fortsetzung...

Authentisches Verhalten von Frequenzanhebung (Gain) und Filtergüte (Q).

Jeder Filtertyp hat eine Art der Interaktion zwischen Gain und Q. Die äußerst wichtige Beziehung zwischen diesen beiden Parametern wurde authentisch moduliert, um den Charakter analoger, klassischer EQ-Schaltungen nachzubilden. Die daraus resultierenden Filter-Typen weisen erstaunliche Vielseitigkeit auf - von geringfügigen Korrekturmaßnahmen, bis zu höchst kreativen Anwendungen.

 
Typ I — verfügt über die geringste Gain/Q-Interaktion und ermöglicht daher die größtmögliche Kontrolle und Präzision aller EQ-Filter-Typen.
Typ II — produziert einen konstanten Q-Wert bei der Anhebung bzw. Absenkung. Typ II emuliert verschiedene klassische EQs und erzielt vor allem im Bereich Resonanzkontrolle von Drums und Perkussion sehr gute Ergebnisse
Typ III — erhöht den Q-Wert bei zunehmender Anhebung bzw. Absenkung. Kleinere Anhebungen bzw. Absenkungen haben somit einen weicheren „weiten“ EQ-Effekt, während höhere Werte für die Anhebung wegen der Erhöhung des Q-Wertes bei zunehmender Anhebung eher lauter und „weiter vorne“ klingen.
Typ IV — ist eine etwas extremere Form des Typ II Filters. Er verfügt über eine stärkere Interaktion zwischen Q-Wert und Anhebung bzw. Absenkung, um einen möglichst gleichbleibenden Frequenzbereich zu erhalten, unabhängig davon wie stark angehoben bzw. abgesenkt wird. Typ IV ist der weicheste der vier EQ-Typen und eignet sich daher ideal für weiterreichende EQ-Justierungen, besonders für Vormischungen oder auch komplette Mischungen.


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