Digital Performer 12
Digital Performer Version 12 ist ein umfangreiches Upgrade der professionellen Audio-Workstation-Software von MOTU. Zu den neuen Funktionen gehören die Unterstützung für immersives Mixing in Dolby Atmos™, KI-gestützte Stem-Separation vollständiger Mixe, eine neue Arrangement-Funktion, verbessertes Track Freeze sowie Dutzende weiterer von Anwendern gewünschter Verbesserungen.
„DP-Anwender werden Version 12 lieben“, sagte Jim Cooper, Director of Marketing bei MOTU. „Es bietet eine großartigen Mischung aus aufregenden neuen Hauptfunktionen wie Dolby-Atmos-Mixing und Stem-Separation, kombiniert mit einem völlig neuen Maß an interaktivem Bediengefühl sowie Dutzenden Workflow-Verbesserungen und von Anwendern gewünschten Funktionen.“
Neue Funktionen
- Mixen, Rendern und Exportieren in Dolby Atmos®. Dolby Atmos hat die Art und Weise verändert, wie Unterhaltung produziert und erlebt wird, und bietet ein intensives, immersives Hörerlebnis. DP12 bietet Anwendern alle Werkzeuge, die sie benötigen, um räumliche Mixe in Dolby Atmos zu mischen, zu rendern und zu veröffentlichen. Es können Sounds, Effekte, Instrumente, Dialoge oder beliebige Audioquellen mithilfe der leistungsstarken und bewährten Mix-Automationsfunktionen von DP12 innerhalb des dreidimensionalen Klangfelds mit Höheninformation platziert und beweget werden. Immersive Mixe können über ein Surround-Lautsprechersystem bis zu 9.1.6 (der .6-Anteil steht für die Höhenkanäle), oder der 3D-Klangraum binaural über jeden beliebigen Standardkopfhörer abgehört werden. Ob es darum geht, einen immersiven Remix eines Songs für Streaming-Plattformen wie Apple Music® oder Tidal® zu erstellen oder 3D-Sound, Dialoge und Musik für einen Independent-Film zu mischen – DP12 bietet Inspiration vom ersten Konzept bis zum fertigen Mix.
- KI-gestützte Stem-Trennung. Die neue Funktion zur Trennung von Stems in DP12 kann einen Originalmix aufteilen und diesen in einzelne Instrumenten-Tracks (Stems) zerlegen: dazu zählen Schlagzeug, Bass, Gesang, Gitarre – und sogar Streicher- und Blechbläser-Ensembles. Anschließend können Anwender mit den daraus resultierenden Tracks alles machen, was sie möchten: Remixe, Mashups oder andere kreative Ansätze. Wer einen Part auf seinem eigenen Instrument üben möchte, kann dieser Stem-Track stummschalten und zum Rest des Mixes mitspielen. Die Stem-Trennung eröffnet kreative Möglichkeiten mit vorhandenem Ausgangsmaterial – von klassischen Aufnahmen bis hin zu den neuesten Hits.
- Arrangement-Streifen. Der neue Arrangement-Streifen von DP12 befindet sich direkt unterhalb des Zeitlineals in der Tracks- und Sequenz-Ansicht. Dieser ermöglicht es, Songs neu zu arrangieren, indem einfach der farbigen Balken jedes Abschnitts bewegt und so die Reihenfolge der Abschnitte über alle Tracks hinweg verändert werden können. Die Abschnitte rasten aneinander ein, bei Bedarf können jedoch auch Lücken erzeugt werden, beispielsweise beim Vertonen von Filmbildern oder in anderen musikalischen Situationen. Zahlreiche Kurzbefehle stehen zur Verfügung, etwa Option/Alt-Ziehen zum Duplizieren, Herausschneiden (Entfernen eines Abschnitts und Schließen der entstandenen Lücke) sowie das Aufteilen von Abschnitten mit dem Scheren-Werkzeug – alles mit einfachen Gesten.
Weitere Verbesserungen
- Verbessertes Track Freeze — Tracks können mit einem Klick direkt eingefroren werden, ohne einen neuen separaten Track für das eingefrorene Audio anzulegen. Eingefrorene Tracks können weiterhin gemischt werden. Eingefrorene Tracks können zudem auch dauerhaft fixiert werden.
- Haupt-MIDI-Controller-Menü — Es kann nun ein externer MIDI-Controller oder mehrere MIDI-Controller als primäres MIDI-Eingabegerät bzw. primäre MIDI-Eingabegeräte definiert werden, um MIDI-Eingaben zu verwalten und unerwünschte MIDI-Daten von angeschlossenen Geräten herauszufiltern.
- Hover-Effekte — DP12 fühlt sich reaktiver und dynamischer an und bietet Hover-Effekte und Animationen bei der Navigation durch die Oberfläche.
- MusicXML-Import — Digital Performer kann jetzt MusicXML-Dateien importieren und auch exportieren. Dies ermöglicht einen vollständigen Austausch in beide Richtungen mit Musiknotationsprogrammen von Drittanbietern wie Dorico™, Sibelius™ und MuseScore™.
- Verbesserter Drag-and-Drop-Dateiimport — Beim Ziehen externer Audiodateien oder Standard-MIDI-Dateien (SMFs) unterhalb des Zeitlineals der Tracks- und Sequenz-Ansicht kann ein vorhandene Track oder der Zwischenraum zwischen Tracks als Ziel ausgewählt werden, wodurch ein neuer Track (oder mehrere Tracks) zwischen diesen erstellt wird. Es kann auch eine bestimmte Position im Zeitlineal als Ziel ausgewählt werden, welche während des Ziehens durch einen umrandeten Bereich angezeigt wird.
- Verbesserte Tags und Suche — Tags dienen als durchsuchbare Schlüsselwörter für Tracks und Chunks. Es können beliebig viele Tags erstellt und diese nach Wunsch Tracks und Chunks zugeordnet werden. Anschließend können Tags zum Suchen und Sortieren von Tracks und Chunks verwendet werden.
- Verbesserte Suche — Die Suchfelder in der Tracks-und Chunks-Liste verfügen jetzt über ein Menü, in dem nach Namen, Tags, Kommentartext oder einer beliebigen Kombination dieser drei Kriterien gesucht werden kann.
- Suche im Voreinstellungen-Fenster — Einstellungen und Optionen können nun sehr schnell gefunden werden. Es kann ein beliebiges Schlüsselwort eingegeben werden, um die aktuelle Ansicht sofort zu filtern.
- Suche nach Kommandos anhand der Tastenbelegung — Im Kommandos-Fenster können jetzt Kommandos anhand der Tastenbelegung gesucht werden. Dadurch lässt sich leicht feststellen, welches Kommandos einer bestimmten Tastenbelegung zugewiesen ist.
- Tastensätze im Kommandos-Fenster — Mit Tastensätzen kann während der Arbeit schnell zwischen verschiedenen Sätzen von Tastenbelegungen gewechselt werden, abhängig von der jeweiligen Aufgabe, beispielsweise beim Editieren oder Spotting zu Filmbildern im Vergleich zum Tracking im Studio. Es kann für jede Aufgabe eigene Keysets eingerichtet und anschließend schnell zwischen diesen gewechselt werden.
- Track Presets — Ein Track Preset kann beliebige Track-Einstellungen enthalten, von Eingang/Ausgangs- und Equaslizer-Einstellungen bis hin zu Plug-in-Ketten. Es können Presets aus dem Content Browser auf bestehende Tracks gezogen werden, oder daraus neue Tracks erstellt werden. DP12 bietet Dutzende Presets für den Einstieg mit Gesang, Schlagzeug, Bass, Gitarre und vielen anderen Instrumenten. Alternativ können benutzerdefinierte Presets erstellt und angewendet werden.
- Benutzerdefinierte Presets für Fades und Crossfades — diese können nun bequem aus dem Content Browser per Drag & Drop angewendet werden.
- Verbesserte AAF/OMF-Unterstützung — Verbesserte Kompatibilität mit neueren Projekten aus anderen DAW’s, die nach dem aktuellsten Standard erstellt wurden.
- Verbesserungen am großen Zählwerk-Fenster — es kann nun sowohl vertikal als auch horizontal in der Größe verändert werden. Die Größe des Zählwerk-Texts kann unabhängig von der Fenstergröße angepasst werden.
- Aktualisierte Surround-Formate — DP12 unterstützt jetzt alle aktuellen Surround-Formate nach Industriestandard, einschließlich 7.1.2 und 9.1.6.
- Unterstützung für hohe Bildraten (HFR) — Digital Performer unterstützt jetzt hohe Bildraten über 30 fps, einschließlich 47.952, 48, 50, 59.94, 60, 100, 119.88 und 120 fps.
- Tutorials-Fenster — Bietet eine interaktive Möglichkeit, Digital Performer schnell zu erlernen.
- Flyover-Hilfe-Fenster — Bietet eine kurze Beschreibung von Bedienoberflächen-Elementen, wenn der Mauszeiger darüber beweget wird.
- Unterstützung für die automatische VST3-Migration — Ermöglicht kompatiblen Plug-ins (wie Native Instruments Kontakt), Versionen nahtlos zu aktualisieren oder zu wechseln und dabei Einstellungen und Automation beizubehalten.
- Performer Producer Pack — Liefert Hunderte von Audio-Loops, MIDI-Akkorden und MIDI-Arpeggios.
Verfügbarkeit
Digital Performer 12 wird ab sofort für macOS (12.7 oder neuer) und Windows 11 (24H2 oder neuer) ausgeliefert – die deutsche Version wird in Kürze verfügbar sein. Hier geht es zum Shop.
Anwender anderer DAWs können ein Sidegrade auf DP12 erwerben.
Hier geht es zur Produktseite von Digital Performer 12.








